#003 Digitale Resilienz
Shownotes
Nachdem wir unsere High- und Lowlights der vergangenen Wochen wieder zu Beginn mit Euch teilen, geht es in dieser Folge schwerpunktmäßig um eines von Sandra´s Fokusthemen: Digitale Resilienz. Bei der Digitalen Resilienz geht es nicht nur um die digitale Kommunikation, sondern dahinter verbirgt sich viel mehr. Sandra und Jana teilen hierzu ihre Perspektiven. Somit höre gern in die Folge rein, wenn du erfahren möchtest, was digitale Resilienz ist und wie es möglich werden kann, diese auf- und auszubauen?
Wir teilen auch zu dieser Folge wieder weiterführende Link-, Lese- und Video-Tipps mit Dir.
New Work: https://newwork-newculture.dev/frithjofbergmann/
Studie Gesund Digital Arbeiten: https://www.fim-rc.de/wp-content/uploads/2020/03/Gimpel_etal_2019_Gesund_digital_arbeiten-Eine_Studie_zu_digitalem_Stress_in_Deutschland.pdf
Umgang mit Veränderung: https://t2informatik.de/blog/vom-umgang-mit-veraenderung/ (hier wird auch noch ein weiterer Artikel zum “Umgang mit der digitalen Transformation” erscheinen)
Simon Sinek, “Start with why”: https://www.youtube.com/watch?v=2Ss78LfY3nE
Auf https://persoblogger.de/ wird Ende März ein sehr detailreicher Artikel zu “digitaler Resilienz” erscheinen.
Viel Freude beim Zuhören!
Hast du Fragen oder möchtest du etwas anderes mit uns teilen, schreibe uns gern eine Nachricht:
https://sandrabrauer.de/ https://www.linkedin.com/in/sandrabrauer/ Instagram: @die_veraenderungsbegleiterin kontakt@sandrabrauer.de https://systemischesnetzwerk.de/
https://jana-hohlweg.de/ https://www.linkedin.com/in/jana-hohlweg-962645101/ Instagram: @digitalwork_experience jh@jana-hohlweg.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Bonjour, salut et ça va! Und mit diesem schlechten Schul Französisch starten wir in die nächste Folge
00:00:16: Smart noch mal. Mein Name ist Jana Hulweg und welcome to Women's Day. Tatsächlich ist es heute.
00:00:23: Ihr hört es eine Woche später, aber wir nehmen an Women's Day auf und dementsprechend sitzt auch die
00:00:31: zweite Woman der Runde vor mir. Hallo, liebe Sandra! Hallo, hallo, hallo! Hallo, liebe Jana! Wie kannst
00:00:39: du es wagen, das hallo, hallo, hallo, mich zu etablieren? Ich bin traurig. Okay, ja, ich habe gedacht,
00:00:46: beim dritten Mal gucke ich nochmal, ob ich irgendwie noch damit weibe, dass wir jede Woche die Sprache
00:00:52: wechseln und immer internationaliger werden, aber vielleicht müssen wir wirklich bei so einem
00:00:58: Standard helleweilow lobe bereimen und das als so eine Art Instanz etablieren. Ich wäre sehr
00:01:06: beglückt dadurch, aber daran wollen wir uns glaube ich nicht festhalten. Ich weiß, wir neigen ja dazu,
00:01:12: uns zu verquatschen, aber nicht gleich am Anfang vielleicht. Na ja, gucken wir mal. Schön dich wieder
00:01:18: zu sehen, vielleicht für unsere Zuhörerinnen. Wir hatten gerade schon eine kleine Einheit der
00:01:23: Vorbereitung und haben technische Hürden, emotionale Momente überstanden und freuen uns jetzt, dass
00:01:32: wir mit einem bisschen Adrenalin und natürlich auch Dopamin und ich glaube auch Serotonin und
00:01:36: Oxytocin in diese Folge starten. So geht es mir zumindest. Wie ist es bei dir? Mein Gott,
00:01:42: da hast du jetzt wirklich alle Begriffe rausgeholt. Die Hälfte, da hast du mich schon abgehängt. Aber
00:01:47: ich starte bestimmt auch mit einigen von den genannten Dosen in diese Folge. Ich freue mich sehr,
00:01:54: weil wir dann immer schön viel Zeit haben, uns mal wieder so auf einen Thema zu fokussieren,
00:01:59: auch wenn wir am Anfang natürlich so ein bisschen links und rechts und quer gucken werden. Ich würde
00:02:04: gerne so ein paar Themen aus den letzten zwei Folgen mit dir aufräumen. Da habe ich noch kleine
00:02:08: Anschläge auf dich vor. Ich habe fast gesagt, ich mag diese Entfrucht eigentlich nicht, aber genau.
00:02:13: Da wollen wir noch mal ein bisschen reingucken und genau. Dann starten wir auch in unser heutiges
00:02:20: Thema. Das verraten wir in ein paar Minuten oder auch ein paar Minuten später. Wollen wir ja erst
00:02:27: eigentlich nochmal mit unseren Highlights und Lowlights der letzten Beginn? Ich bin vor allem
00:02:32: heute auch in Steuern. Danke. Ich bin vor allem neugierig auf ein Lowlight mitgebracht,
00:02:37: das war über mein Lowlight. Habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, merke ich gerade. Ich
00:02:41: könnte mit meinem Lowlight anfangen, weil es ist tatsächlich eins, das ich glaube, du schon mal
00:02:47: hattest in der letzten oder vorletzten Folge. Oh ja, ich erinnere mich. Mir wohl am Montag wurden
00:02:58: zwei lange Termine abgesagt und das war auch morgens um 9 Uhr, von 9 bis 11 Uhr hatte ich so
00:03:05: eine große Präsentation von einem Management Board um so ein Digital Workplace Konzept mit Fokus
00:03:14: auf Kommunikation und Zusammenarbeit vorzustellen und so einen kurzen Strategieplan, wie wir eben
00:03:19: das ganze Thema über die nächsten ein, zwei Jahre angehen wollen. Und der Termin wurde um 8
00:03:24: Uhr 27 abgesagt, weil zwei krank und einer ganz überraschende Wollop und mein anderer Termin
00:03:34: nachmittags noch nicht länger war, wurde mir dann auch abgesagt, aber der Kollege hatte ne weiß als
00:03:39: Zahn-OP, vom daher sehr verständlich, er konnte dann ja, war nicht so richtig redefähig, deswegen
00:03:45: habe ich das dann auch sehr gut verstanden, warum er den Termin abgesackt hat. Aber das war so,
00:03:49: ich bin so Energie geladen in die Woche gestartet und dachte dann, ja okay, dann gehe ich erst mal
00:03:54: spazieren. So, da muss ich die Energie erst mit Warners rauslassen, so das war mein Lowlight.
00:03:58: Genau, möchtest du jetzt mal den Lowlight sagen, genau bevor ich beim Highlight starte?
00:04:05: Sehr gerne, ich habe mich tatsächlich dann während du ausgeführt hast einen Lowlight
00:04:10: eingefallen, somit erst mal danke fürs Teilen deines Momentes und ja, du hast recht, das
00:04:16: habe ich auch schon mehrfach erlebt, ich glaube, das ist einfach so in unserem Job und häufig
00:04:20: können wir glaube ich da auch gut Verständnis aufbringen, weil Leben halt einfach passiert.
00:04:25: Trotzdem ist es doof, gerade in der Selbstständigkeit, weil es ja häufig auch mit Umsatzeinbußen
00:04:29: in den Momenten zu tun hat und ähnliches, aber auch mit unserer Planung und Co.
00:04:34: Und bei mir war es wirklich, um das noch mal zu ergänzen, ich habe mich so gefreut. Also,
00:04:39: das war so ein Abschlusstermin für so eine Phase, jetzt ich eh schon so ein bisschen länger
00:04:43: gezogen als geplant, also und dann auch kundenseitig, man will ja dann dieses Thema zu Ende bringen und
00:04:49: dann so Finalpräsentation und dann hat man einen Plan und dann kann man so in die Umsetzung gehen und
00:04:54: ja, ich glaube jetzt brauchen wir wieder drei, vier Wochen, um neuen Termin zu finden, weil das ist
00:04:58: ja einfach mit dem Management Board nicht so einfach alle an einen Tisch zu bekommen, auch
00:05:03: virtuell, weil wir auch da die Herausforderungen der verschiedenen Zeitzonen haben und im
00:05:09: Zweifelsfalle dann die Termine wirklich in nur so ganz kurzen Time-Shots überhaupt stattfinden
00:05:15: können. Das ist dann nochmal so ein Level drüber, aber ich glaube die Herausforderungen haben ja
00:05:19: viele Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden eh global verteilt haben und drei Zeitzonen haben,
00:05:25: da kriegst du ja meistens immer nicht alle an den Tisch, also irgendwo muss man Abstriche machen,
00:05:28: aber so oder so 90 Prozent zusammen bekommen wird auch eine Herausforderung. Ich drück dir die
00:05:35: Daumen, dass das bald dann eingesetzt wird. Ich habe mich gerade an, ich glaube sogar,
00:05:41: zwei Lowlights erinnert, die aber nicht alle in den letzten zwei Wochen geschehen sind, sondern
00:05:47: das, was ich heute berichten möchte, das ist uns in einer anderen Veranstaltung vor kurzem auch
00:05:52: schon mal passiert. Wir haben ja vom systemischen Netzwerk aus relativ viele virtuelle Veranstaltungen,
00:05:57: die wir über Event-Bright oder Meetup, also zwei Event-Plattformen umwerben und wir Zoom umsetzen.
00:06:05: Das mache ich persönlich jetzt schon seit über drei Jahren regelmäßig und bisher ist es mir
00:06:11: noch nicht passiert und jetzt leider gleich zweimal hintereinander, die habe ich davon persönlich
00:06:15: auch noch gar nicht erzählt, glaube ich zumindest. Wir hatten Zoom-Bomber in der Veranstaltung,
00:06:21: also Menschen, die sich irgendwie dazugeschaltet haben, die Kamera anmachen, einfach irgendwas
00:06:27: erzählen und parallel vermutlich das auf YouTube oder ähnliches ausstrahlen, was natürlich in
00:06:33: gerade Veranstaltung, vielleicht auch psychologischem, beraterischem, therapeutischem Kontext sehr
00:06:39: schwierig ist. Die Herausforderung da ist tatsächlich zu erkennen, welcher von diesen
00:06:47: sich anmeldenden Personen oder welche von diesen Personen, die sich dort angemeldet haben,
00:06:53: schließt man vielleicht im Vorhinein von dieser Veranstaltung aus und nach welchen
00:06:59: Mechanismen kann man das machen und das ist tatsächlich gar nicht leicht und die Plattformen
00:07:03: unterstützen einen da auch nicht unbedingt, weil sie halt auch kaum Mittel und Wege kennen, wie das
00:07:08: eben möglich werden kann. Also woran willst du erkennen, dass der eine Name vielleicht genau
00:07:14: ein solches Verhalten an den Tag legt und der andere nicht so und das war tatsächlich recht
00:07:19: ungünstig in einer Veranstaltung nochmal mehr, weil ich persönlich ein bisschen davon überrascht
00:07:23: wurde. Es war eher ein kleineres Format und da waren vielleicht drei oder vier Profile, die anscheinend
00:07:28: wohl auch den Link weitergegeben haben, also was sehr, sehr unangenehm war und in der anderen
00:07:33: Veranstaltung neulich, da hatten wir schon im Vorhinein dadurch, dass wir andere Profile
00:07:38: bereits gemeldet haben, anscheinend so eine Grenze eingezogen, dass die wohl nicht wieder in
00:07:42: dieser Veranstaltung teilnehmen konnten, weil Sugen das dann doch wohl übersteuert. Nur eine
00:07:47: Person hat tatsächlich irgendwie den Zutritt bekommen und den muss sich dann relativ schnell
00:07:51: rauskicken. Das war sehr unangenehm und sehr überrascht. Wusstest du denn, was für eine
00:07:57: Motivation dahinter steckt? Also warum sind die da rein und wollten das dann auf YouTube streamen
00:08:01: oder war das einfach wirklich so eine Störaktion ohne irgendeinen Hintergrund? Keine Ahnung,
00:08:08: also ich weiß es nicht, aber ich habe auch überlegt, ob ich mich da mehr inhaltlich mit
00:08:11: beschäftigen sollte, vor allem, weil ich ja auch als Gastgeberin oder Moderatorin eine
00:08:14: Verantwortung meinen Teil nehmend gegenüber habe und wir halt auch gerne geschützte, vertrauliche,
00:08:21: sehr authentische Räume bieten, auch wenn wir größere Veranstaltungen mit 80 Anmeldungen haben,
00:08:26: es ist bei uns eine eher herzliche Nahatmosphäre und da sind solche Störmomente natürlich
00:08:31: überhaupt nicht gewünscht, also in anderen Veranstaltungen natürlich auch nicht, aber ich finde
00:08:35: da noch mal weniger. Und somit habe ich mich da jetzt erstmal nicht mehr weiter mit beschäftigt
00:08:41: und habe halt einfach nur mich erinnert an Äußerungen im Netz, die da sind ja einige machen
00:08:47: das, machen sich Spaß daraus. Wie gesagt, teilen das teilweise auf YouTube, aber ich glaube für
00:08:52: YouTube Stream oder ähnliches wird es nicht gereicht haben, weil ich halt relativ schnell bin
00:08:57: und auch relativ schnell im Entfernen und dann auf melden, klicken und so weiter und sofort. Das
00:09:02: ist aber auch das einzige, was du dann als Moderation auch tun kannst. Man könnte sogar das Thema
00:09:07: schon ein bisschen unter dem Thema "Passo" oder unter dem Themenfeld "Digitale Resilienz"
00:09:14: vielleicht einordnen, darum sollte es ja wahrscheinlich auch in dieser Folge heute gehen. Und ja, da mit
00:09:21: den Erfahrungen solcher Art so unschön sie auch sind, wächst natürlich dann in die Resilienz an der
00:09:27: Stelle auch. Ja, genau. Also da auch glaube ich nochmal der Hinweis an diejenigen, die gerne
00:09:33: Zoom-Meetings durchführen, Zoom-Workshops, vielleicht eben auch Organisationen, die nicht nur intern
00:09:40: unterwegs sind, sondern eben einfach extern teilnehmen zu lassen. Ich hatte eben auch, ich glaube vor
00:09:47: zwei Wochen, ein KI-Workshop begleitet vom Universalmuseum Juaneum, die da eben im Kulturbereich
00:09:55: ein KI-Workshop veranstaltet haben und dann hast du natürlich wirklich, weiß ich nicht,
00:10:01: werden so 30 Teilnehmende und da möchtest du eben auch bestimmte Dinge nicht nach draußen jagen. Und
00:10:08: dass man da eben wirklich die Ruhe bewahrt, vielleicht auch das anmoderiert und sagt so,
00:10:11: Moment, wir müssen uns hier jetzt mal einmal kurz sortieren, weil wir merken, hier sind vielleicht
00:10:15: Personen im Raum, die nicht drin sein sollten, also das gar nicht so stillschweigend irgendwie im
00:10:20: Hintergrund hektisch über ein Ektisch zu machen, sondern wirklich mit Ruhe das einmal kurz weg zu
00:10:24: moderieren und dann eben gut weiterzumachen und dann fühlen sich, glaube ich, auch alle gut und
00:10:30: abgeholt und wir hatten dann eben auch eine Person, die im Hintergrund immer wieder die teilnehmenden
00:10:34: Listen abgeglichen hat und guckt hat, dass eben erstens alle drin sind und zweitens niemand
00:10:38: drin ist, der nicht drin sein sollte. So, jetzt sind wir natürlich mit unseren Lowlights gestartet
00:10:44: und wir wollten gar nicht so eine gedrückte Stimmung hier reinbringen, aber ich finde es auch schön,
00:10:49: dass wir jetzt mit den Highlights uns da wieder raus schwingen und möchtest du mit deinem Highlight
00:10:55: starten? Mache ich sehr gerne, also ich habe tatsächlich auch gerade gemerkt, dass meine
00:10:59: Stimmung ein bisschen nach unten sank, aber das darf, glaube ich, auch mal sein, gerade wenn man
00:11:04: sich über gewisse Umstände auch ärgert und somit versuche ich jetzt auch direkt also diese gute
00:11:09: Stimmung wieder aufkommen zu lassen, die nämlich bei einer anderen Veranstaltung vor kurzem im
00:11:15: virtuellen Raum war und zwar meine erste Mal kreativ mit KI, Wild-Bearbeitung mit künstlicher
00:11:23: Intelligenz. Ich habe einen ersten Workshop. Warte kurz, warte kurz, warte kurz. Ich wurde
00:11:28: darauf hingewiesen, dass wir unsere Kategorien nicht so verschlucken sollen und wir haben sie ja
00:11:33: eingeführt und ich möchte das gerne so ein bisschen ähnlich wie bei anderen Workshops. Wir
00:11:37: brauchen so ein Kategorien-Intro. Also warte, kannst du gleich bei deinem Satz was machen?
00:11:43: Aber ich muss so "Sandra, liebt KI". So, jetzt kannst du weiter machen. Danke dafür. Da,
00:11:50: warum unterbricht sie mich denn jetzt? Ja, wie unhöflich. Ich wollte sagen, wir haben das
00:11:56: Feedback bekommen. Herzlichen Dank, dass wir doch ein sehr höflicher Podcast sein. So, das Muster
00:12:02: müssen wir anscheinend jetzt durchbrechen. Nein, wir versuchen weiter höflich miteinander zu
00:12:07: sein. Herzlichen Dank für deinen Einschuh. Kreativ mit KI und Einführung in die Bildbearbeitung mit
00:12:14: KI war der Veranstaltungstitel. Nachhinein hat sich herausgestellt, dass es weniger ein Workshop,
00:12:20: sondern eher ein wiehörtig inspirierender Impulsvortrag von ca. 2 Stunden war,
00:12:25: wo Menschen auch so ein bisschen reden durften und mitmachen durften. Aber du hast es vielleicht
00:12:31: selber jetzt gerade schon an meiner Stimme. Es begeistert mich einfach ohne Ende und gerade
00:12:36: auch Menschen zu befähigen und gerade vielleicht auch Ängste zu nehmen in der Nutzung von künstlicher
00:12:42: Intelligenz und die Vorzüge hervorzuheben. Vielleicht aber auch so ein bisschen die Ängste davor
00:12:48: zu nehmen. Das ist mir schon ein großes Anliegen und die Veranstaltung war einfach toll. Also,
00:12:53: es hatten sich, glaube ich, acht angemeldet, was für mich für so eine private Geschichte,
00:12:57: die ich halt nur über mein persönliches Netzwerk ausstreue und das bin ich relativ kurzfristig.
00:13:02: Das war schon schön. Es war ein schöner Erfolg und es war eine bunte teilnehmenden Gruppe. Also,
00:13:09: tatsächlich waren es nur Frauen übrigens mal, fällt mir auf. Ja, genau. Wir sind ja heute
00:13:13: am Weltfrauen. Tag haben wir gesagt. Passt doch. Ich würde KI interessieren. Ja, genau. Und das
00:13:19: war tatsächlich eine sehr runde Sache, sehr schön. Und ich werde das Format auch vor dem
00:13:24: Sommer noch ein weiteres Mal anbieten, weil einige tatsächlich keine Zeit hatten, an dieser
00:13:29: Veranstaltung teilzunehmen. Und das würde ich sagen, war mein Highlight der letzten zwei Wochen.
00:13:34: Jetzt bist du dran. Ich glaube, ich habe ein ganz privates Highlight. Tatsächlich mal
00:13:40: gegen das zu dem persönlichen. Ich hatte ja gestern Geburtstag. Oh nein. Kein Problem.
00:13:51: Ach so. Jetzt, ich habe da jemanden aus meinem Kalender gelöscht und ich dachte,
00:13:57: welcher Jana ist das? Nee, kann nicht sein. Dann warst du das. Ich bin dankbar. Ich liebe es.
00:14:07: Wir haben uns eine dreiviertel Stunde eingetuned und vor allen Leuten schälzt du mich bloß.
00:14:14: Wie war das mit online? Ich bin empört. Alles Gute Nacht. Trägt euch zum Geburtstag. Vielen Dank.
00:14:22: Ich liebe deine Reaktion. Ich bin da ja total unemotional. Ich nehme es nie mehr mit Übel,
00:14:30: der mir nicht gratuliert, weil ich bin da teilweise auch ein bisschen schlecht drin. Also ich bin immer
00:14:35: froh, wenn sich das auch ein bisschen ausgleicht. Also das heißt, ich habe bei dir jetzt einen
00:14:38: Gut und kein Problem. Es passt doch. Okay, das war jetzt dein Highlight. Du hast kurz mit
00:14:48: meinem Tag gerichtet. Es war super unaufregend, weil wir gerade hier noch in Spanien sind in
00:14:57: so einem Naturschutzgebiet und drumherum 100 Kilometer entfernt nicht viel ist. Das heißt,
00:15:02: wir fahren am Samstag nach Barcelona rein und feiern ein bisschen nach und gehen essen und so weiter.
00:15:07: Das Highlight der Woche war tatsächlich eigentlich, dass ich die letzten, also letzte Woche war
00:15:16: einfach so voll oder letzte und vorletzte Woche waren einfach derartig voll, weil so viele Konzepte
00:15:21: abgegeben werden mussten, viele Prinzen Nationen und so. Wir arbeiten jetzt so ein bisschen auf ein
00:15:25: paar Deadlines hin, weil so das erste Quartal so nahe geht und das hat gerade irgendwie so ein paar
00:15:31: Auswirkungen. Das merke ich jetzt nicht so oft beim Quartal, eher so beim Jahresausklang. Aber
00:15:36: im Moment ist das etwas, was sich so ein bisschen durchzieht und dann war ich sehr froh, dass
00:15:42: diese Woche so ein bisschen spannender gelaufen ist. Deswegen war ich auch gar nicht so böse,
00:15:46: dass am Montag, das ist böse, aber so traurig, dass am Montag diese Termini stattgefunden
00:15:51: haben, weil ich dann die Woche über tatsächlich mal ein bisschen was abarbeiten konnte, mich wieder
00:15:55: mit ein paar Themen auseinandersetzen konnte und nachholen konnte. Ich finde es ja ganz furchtbar,
00:16:00: wenn sich Dinge aufstauen und von daher habe ich quasi auch wieder aus dem Lowlight so ein bisschen
00:16:06: mehr mein Highlight gemacht und konnte dadurch auch so einen entspannten Geburtstag verbringen und
00:16:11: auch heute mit unserer Podcastaufnahme, ich versuche mehr an meinen Freitag so ein bisschen
00:16:15: frei zu halten. Also das finde ich sehr schön. Und ein anderes Highlight ist, dass ich langsam
00:16:20: das Gefühl habe, dass wir auch mit unserem Podcast so in den Flow kommen. Das braucht ja
00:16:23: mal so ein bisschen, um reinzukommen, um so ein gewisse Routine zu entwickeln und klar,
00:16:29: die eine oder andere Geschichte hat man immer mal, dass irgendwie die Technik ein bisschen
00:16:33: spinnt oder? Ein bisschen. Also so dramatisch war das gar nicht. Nein, also manchmal gibt es so ein
00:16:43: paar Mikrofonprobleme oder auch genau mit unserem Programm über, dass wir aufnehmen. Hören wir
00:16:50: uns sehen, wir uns etc. pp. Aber ich finde im Großen und Ganzen, auch so mit unseren Social Media
00:16:55: Aktivitäten etc. und auch mit unserer Postproduktion vom Podcast kommen wir doch langsam in ganz gute
00:17:01: Routinen und schön, dass sich auch die Aufgaben so verteilen zwischen uns, dass du wirklich auf eine
00:17:05: bestimmte Sorte von Aufgaben total Lust hast und auf die andere nicht und genau auf die andere
00:17:10: Sorte von Aufgaben, nämlich so Designs erstellen oder auch Postproduktionen von unseren Podcastspuren
00:17:16: und so weiter. Da habe ich dann wiederum Lust drauf. So verteilt sich das schön. Also vielleicht
00:17:21: auch nochmal hier der Hinweis, weil ich weiß, dass es ja auch für Unternehmenskommunikation,
00:17:25: für interne Kommunikation interessant sein kann, Podcast zu produzieren, um intern bestimmte Themen
00:17:31: zu treiben. Es gibt auch im Digital Workplace Umfeld da immer mal wieder Initiativen über
00:17:35: kleiner, charmante Formate in bestimmte Themen zu vermitteln, die vielleicht nur 10 Minuten gehen,
00:17:42: die ich mir mal kurz anhören kann in der Kaffeepause, wo ich ein bisschen was mitbekomme. Also
00:17:46: falls das auch nochmal interessiert, wie so eine Schlange. Aber trotzdem, ich formuliere es mal so,
00:17:53: halbwegs professionelle Produktion aussehen kann, dann können wir vielleicht darauf auch nochmal
00:17:58: eingehen, wie man so was machen kann, ohne zum Beispiel auch eine große Produktionsforma dafür,
00:18:03: anstellen zu müssen. Klar, das ist immer ein Thema der Ressourcen, aber vielleicht könnte das
00:18:10: nochmal ein Thema sein. Ja, sehe ich ganz genauso auch bei uns in der Netzwerk Beratung,
00:18:15: Couching Therapie im Systemischen, hatte ich das auch schon mal angeregt, weil für viele aus unserem
00:18:21: Bereich das halt ein total schönes Format ist, halt Impulse auszusenden, gerade zum Beispiel auch
00:18:27: Weiterbildungsinstitute, die ihre Teilnehmenden befegen oder halt die Verbindung zueinander auf
00:18:32: die Art und Weise halten wollen. Da hatte ich das auch schon mal angeregt und werden wir wahrscheinlich
00:18:36: auch in den nächsten Wochen auch eine Session dazu machen, weil das, was wir jetzt ja in
00:18:41: Settings aufgebaut haben, das ist glaube ich für Soloselbstständige schon ganz gut und gerade
00:18:45: aber auch die Struktur und das Konzept dahinter, was ja die Basis von allem ist, was ja nach außen
00:18:50: hoffentlich gar nicht spürbar ist, sondern einfach, dass ihr vielleicht wahrnimmt, okay,
00:18:55: die haben da irgendeinen Plan und das ist ja genau das, wie es auch sein soll, aber da steht halt
00:19:02: dahinter schon, ja, da steht schon Gerüst, so auf dem das halt funktionieren kann und das haben
00:19:08: wir glaube ich bisher oder bis jetzt ganz gut optimiert, finde ich auch, gefällt mir. So, beim
00:19:16: letzten mal, warte mal, beim letzten mal waren es glaube ich 18 Minuten irgendwas und dann sind
00:19:20: wir langsam inhaltlich gestartet, jetzt sind es 19 irgendwas, das ist doch... Danke. Genau, ich habe
00:19:27: auch gerade auf unsere Trello-Karte, auf der wir uns organisieren und unsere Themen parken,
00:19:32: drauf geguckt und dachte auch, wir können jetzt mal ganz smooth, ich liebe die Sfort, rüber
00:19:38: switchen zum heutigen Thema. Sandra hat zwar schon erwähnt, es ist die digitale Resilienz,
00:19:46: vielleicht magst du mal ganz kurz, guck mal wie kurz man das überhaupt machen kann,
00:19:53: erklären, was ist eigentlich digitale Resilienz? Ich bin mir gar nicht sicher, ob wir nicht zu
00:20:01: erst ein anderes Thema auf der Agenda hatten und wir jetzt ein bisschen zu der überschrift
00:20:07: digitale Resilienz gekommen sind, weil häufig assoziere ich auch dieses gesunde digitale
00:20:12: Arbeiten mit der digitalen Resilienz und ja, für mich ist das sehr nah beieinander und sehr ähnlich,
00:20:19: deswegen kann ich mir vorstellen, wenn wir jetzt heute uns dazu austauschen, dass es vor allem
00:20:24: um das Thema geht, wie kann ich eigentlich mein Leben und dazu gehört auch mein Arbeitsleben so
00:20:30: ausrichten, vielleicht auch mit der Unterstützung digitaler Werkzeuge, dass es mir gut geht,
00:20:38: dass ich vielleicht auch zufrieden und gesund arbeiten kann. Das ist so für mich immer das Ziel.
00:20:42: Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob du dir das auch in deiner Arbeitswelt als Ziel gesetzt hast
00:20:47: oder ob du da eine andere Überschrift hast. Also, hier ist gerade der Kühlschrank angegangen,
00:20:54: wollte ich nur sagen, zum Thema "Yana Sven Live", nächste Kategorie. Also, falls man so ein leichtes
00:21:00: Rauschen oder Fiepen im Hintergrund hört, das ist der Kühlschrank, der so zwei Meter entfernt von
00:21:04: mir steht. Nur, dass ihr euch nicht wundert. Genau, es gibt Geräusche, die kann man nicht weg moderieren
00:21:10: oder wegkrationieren. Ich weiß nicht, aber um da auf deine Frage zu antworten, vielen Dank.
00:21:16: Das Thema ist nicht ganz so präsent in meiner Sphäre. Ich bin natürlich in diesem digitalen
00:21:26: Raum unterwegs, innerhalb der internen Kommunikation und der Arbeiter mit den IKALA-Innen, aber auch
00:21:34: mit IT-Abteilungen etc. Konzepte, wie eben digitale Möglichkeiten, sich auszutauschen,
00:21:44: zu vernetzen, zusammenzuarbeiten, eben aufgesetzt und eingeführt werden können. Und da spielt
00:21:51: das Thema, läuft immer so ein bisschen entfernt mit und müsste auch irgendwie mal angegangen
00:22:00: werden. Aber ich habe zum Beispiel dieses erste Mal in so einer Art New Work-Konzept das Thema
00:22:06: namentlich aufgenommen. Ich habe es mal, dadurch, dass die Präsentation in Englisch ist, habe ich
00:22:13: es glaube ich "Health and Resilience" genannt. Wir haben eben gesagt, wir haben so sechs Handlungsfelder
00:22:22: quasi um das ganze Thema digitale Zusammenarbeit und Kommunikation anzugehen und das ganze hat
00:22:28: so diese Überschrift "New Work", was ja jetzt kein neues Konzept ist und kein neuer Begriff,
00:22:32: aber es hat sich einfach als Rahmen sehr gut angeboten. Und da war so dieser sechste Punkt,
00:22:38: oder ist es immer noch das Thema "Health and Resilience". Und ich finde es spannend zu hören,
00:22:44: wie du das Thema angehst oder wann du das Thema auch angehst oder in welcher Form. Weil zum
00:22:49: Beispiel bei mir in den Projekten ist natürlich der Startpunkt. Wir haben ein gewisses Problem,
00:22:56: zum Beispiel wir erreichen unsere Mitarbeitenden nicht mit wichtigen Unternehmensnachrichten oder
00:23:01: wir müssen jetzt Möglichkeiten zum Austauschen, zur Vernetzung bieten oder wir brauchen ein
00:23:06: Kollaborationstool, weil wir nicht ordentlich digital zusammenarbeiten können. Das ist die
00:23:10: Problemstellung und dafür werden dann eben Lösungen gesucht und Aufgesetzungen eingeführt. Und
00:23:16: dann irgendwann könnte man zu diesem Punkt kommen, zu sagen, okay, was macht das eigentlich mit uns?
00:23:21: Und wie gehen wir damit um und wie stresst uns das vielleicht auch? Und genau, wie gehen wir damit
00:23:27: um? Es ist dieses Gesundheit und Resilience. Also diese Begriffe habe ich noch das Gefühl,
00:23:32: wir werden eher vermieden und es ist eher unter diesen Change-Ansatz zu betrachten. Zum Beispiel
00:23:39: in meinen Projekten, dass man sagt, okay, da gibt es erstmal Widerstand und die Leute sind jetzt
00:23:44: sich alle total begeistert, wenn wir damit um die Ecke kommen und wie können wir sie quasi sanft
00:23:49: durch diese typische Change-Kurve mit den ups and downs durchführen, damit sie irgendwann eben
00:23:55: in so einen Zustand kommen, dass sie es gerne nutzen möchten und dann eben auch wirklich
00:23:58: prozessual in ihren Arbeitsalltag integrieren. Das ist so quasi mein Ansatz und dann wird
00:24:06: spannend, genau, zu hören, wie du so in der Richtung das Thema siehst, weil ich könnte mir vorstellen,
00:24:12: dass du sagst, ja, spannend, wie wär's denn mal mit früher? Ja, tatsächlich würde ich mir das wünschen,
00:24:21: also gerade bevor wir Digitalisierung Projekte umsetzen, wir, damit ich mit manchen die Unternehmen
00:24:29: dieser Welt, aber warum nicht auch auf die Soloselbstständigkeit bezogen, Sicherheit die
00:24:34: Frage stellen, wozu machen wir das eigentlich und bringt es uns wirklich einen Mehrwert,
00:24:40: also haben wir etwas davon oder führt es vielleicht auch zu einer Mehrbelastung. Also es kann
00:24:46: natürlich immer sein, dass du, wenn du IT-Projekte umsetzt, dass du erst mal eine stärkere Belastung
00:24:50: hast und dann nach hinten raus halt Gutes davon trägst, aber sich häufiger mal die Frage zu
00:24:56: stellen, nicht einfach auf irgendwelche Züge aufzuspringen und jetzt schnell nochmal das IT-Projekt
00:25:02: dann auch das hinterher und so weiter, obwohl man sich schon lange nicht mehr die Frage gestellt hat,
00:25:06: was tun wir da eigentlich gerade und wo stehen wir dann da, also eine Form der Konsolidierung
00:25:11: vornehmen, um dann halt zu sagen und was brauchen wir wirklich, damit wir unsere Ziele erreichen
00:25:17: und ein Ziel könnte dann ja sein, also die Frage habe ich dir ja eben gerade persönlich gestellt,
00:25:21: aber wir können es ja auch auf unsere Unternehmenskunden übertragen, also was ist denn euer Ziel?
00:25:26: Geht es immer um Gewinnmaximierung oder geht es um nachhaltige Unternehmensgestaltung vielleicht
00:25:32: auch und gehört zu einer nachhaltigen Unternehmensgestaltung nicht auch die Gesund-Erhaltung der
00:25:37: Mitarbeitenden dazu und bei Gesund-Erhaltung denke ich dann immer an physisches und mentales Wohl
00:25:44: und das mentale Wohl ja ist halt seit Jahren laut den Studien der WHO durch Stress extrem gefährdet
00:25:52: und die Digitalisierung mit ihren Folgen, also cool die Möglichkeit die da ich entstehen auch sind,
00:25:59: führt halt teilweise eben zu noch mehr Druck und Anspannung vielleicht auch Ängsten bei Menschen,
00:26:05: die dann halt damit auch den Stresspigel nochmal mehr steigern lassen und das ist ja schade so und
00:26:11: wenn wir das nicht in den Blick nehmen frühzeitig, dann müssen wir erst wieder im Nachhinein quasi
00:26:17: Menschen unterstützen vielleicht auch in Coachings und andere Maßnahmen investieren und ärgern uns dann,
00:26:23: dass ja, dass man sich im Vorhinein nicht Gedanken dazu gemacht hat. Also ich habe eine Sorge,
00:26:30: dass das Thema nicht ausreichend wertgeschätzt wird, also das gesunde digitale Arbeiten,
00:26:37: weil das Thema Gesundheit im Allgemeinen oder auch mentale Gesundheit auch ganz weit ab von
00:26:42: digitalen Themen eher erst so langsam in die Unternehmen hineingraten ist so über die Jahre und
00:26:49: ich glaube es ist jetzt wichtiger denn je, weil die Belastung eben durch so digitale Transformationsvorhaben
00:26:56: nicht weniger, sondern eher mehr werden, das ist so meine erste Perspektive darauf.
00:27:02: Aber spannend, weil dann glaube ich diesen Ausgangspunkt den du nanntest, also warum machen
00:27:06: wir das überhaupt, welchen Mehrwert gibt etc. Ich glaube, das benennen wir dann einfach verschieden,
00:27:12: weil ich würde das einfach unter dem strategischen Aspekt dieser Projekte verhaben, weil das ist
00:27:18: ja so das, wo ich mit den Kunden rein starte und wo wir uns erstmal zusammensetzen und sagen,
00:27:23: der Kunde kommt mit, hey wir wollen Social Internet zum Beispiel und dann starten wir in so einem
00:27:29: Prozess und sagen okay und jetzt brauchen wir erstmal so ein dieses typische Simon Simonic
00:27:34: Start with Why, so warum wollt ihr das, wo soll es hingehen, wie soll das eure Organisation verändern,
00:27:41: was soll das mit den Mitarbeitenden machen, wo wird es auf persönlicher Team,
00:27:48: Unternehmensebene auf diesen drei Ebenen vielleicht auch noch mehr Veränderungen geben und wie wird
00:27:56: das eben die Dinge weiterentwickeln und verändern, das ist eigentlich immer so diese erste Punkt.
00:28:01: Ich nenn es dann in der Form, also wie gesagt, wie nennst du dann glaube ich anders und dann ist es eher
00:28:08: dieser typische Strategie Prozess, wie groß auch immer man den am Anfang spielt, aber dass man
00:28:13: zumindest einmal drückgesprochen hat, damit man im Nachhinein nicht etwas hat, wo man dann denkt,
00:28:18: ja und das ist jetzt schön, dass wir ein Social Internet haben, haben wir unsere Ziele erreicht,
00:28:23: keine Ahnung, weil wir haben keine Ziele gesteckt, das passiert ja manchmal und dann versagt das
00:28:27: Ganze wieder, also das ist ja immer so dieser Musspunkt am Anfang, dass man einmal darüber spricht.
00:28:32: Ich würde das auch noch nicht als quasi digitale Resilienz oder so was bezeichnen, sondern ich
00:28:38: würde das eher als Präventionsmaßnahme einordnen, wie ich quasi auf eine Resilienz einwirken kann,
00:28:46: weil wenn die Zielrichtung klar ist und das was am Ende erreicht werden soll, dann sorgt es ja
00:28:52: häufig für Durchhaltevermögen bis dahin bei allen Beteiligten klar ist, wo das Ende der Kette ist,
00:28:58: worauf man gemeinsam vielleicht auch hin arbeitet, somit wäre das für mich ein Faktor, der halt
00:29:04: digitale Resilienz ausmacht oder halt unterstützen kann und du fragst es ja nach meinem Verständnis
00:29:11: dessen, ich habe jetzt in der letzten Woche gerade zwei Riesenartikel für befreundete Blocks geschrieben
00:29:18: zu diesem Thema teilweise ein bisschen anders eingeordnet. Wenn die erschienen sind, können wir
00:29:23: das gerne auch in den Schonennutz noch mal verlinken, weil da steht noch viel viel mehr da drin,
00:29:26: alle Faktoren werden wir hier nicht benennen können in der Podcastfolge, aber grundsätzlich ist dieser
00:29:33: Begriff erstens nicht fest definiert, also wenn man googeln würde, würde man unterschiedlich
00:29:36: Auslegung finden und ich glaube, ich habe den irgendwann in der Pandemie entwickelt oder kurz
00:29:44: davor sogar, als mir aufgefallen ist, dass halt alles, was mit digitalem Wandel zu tun hat,
00:29:49: Menschen stark bewegt und das aus verschiedenen Gründen heraus und vor allem der Umgang mit
00:29:58: der Veränderung oder vielleicht auch damit einhergehende Ängste, das ist für mich einer der
00:30:03: Hauptpunkte, wozu es wichtig ist, digitale Resilienz aufzubauen, weil das nicht aufhören wird,
00:30:10: das Internet geht nicht weg, Künstliche Intelligenz geht nicht weg oder so, das verschwindet nicht
00:30:14: einfach wieder, sondern wir müssen halt einen Umgang entwickeln und somit ist für mich die digitale
00:30:21: Resilienz angelehnt an die psychologische Definition von Resilienz, die Widerstandsfähigkeit,
00:30:26: umgang mit Veränderung und Krisen. Es ist eben die Widerstandsfähigkeit im Umgang mit digitalen
00:30:33: Veränderungen und hoffentlich eben nicht Krisen, die wir ja mit unserem Verhalten möglicherweise
00:30:40: auch vermeiden können und das aufzubauen, das ist glaube ich eine der Zukunftskompetenzen
00:30:46: schlechthin, sodass wir da versuchen können, auch Menschen zu unterstützen, diese Digitalisierung
00:30:53: anders zu erleben und vielleicht auch etwas mehr Gelassenheit möglich werden zu lassen.
00:30:57: Können wir nochmal über diesen Begriff Widerstandsfähigkeit sprechen, weil ich mit dem teilweise
00:31:04: ein bisschen Negatives, wenn man das so sagen kann, oder was Schweres verbindet, also dieses
00:31:12: Widerstandsfähigkeit, also da kommt etwas, wo ich Widerstand leisten muss, wo ich mich
00:31:18: irgendwie gegen stemmen muss. Also ich habe da eher so negative Konnotationen im Kopf,
00:31:25: wenn wir auch Richtung, wie frame ich etwas, wie frame ich ein Thema auch für den Kunden
00:31:31: vielleicht oder innerhalb einer Organisation, was für ein Titel gebe ich dem ganzen Thema.
00:31:37: Ich finde Widerstandsfähigkeit aber spannend, weil ich nicht weiß, geht es nur mir so,
00:31:41: geht es dir auch so und ich würde glaube ich auch lieber in Richtung Definitionen gehen,
00:31:49: was du gesagt hast mit dieser Gelassenheit. Also wie kann ich Gelassenheit entwickeln,
00:31:55: aber auch nicht nur Gelassenheit, weil das ja auch wieder heißen würde. Das ist auch
00:32:00: ja so vielleicht eine eher passive neutrale Sichtweise, so ich bleibe jetzt einfach mal
00:32:03: gelassen. So, ich flippe jetzt nicht aus, ich werde jetzt nicht sauer, ich bleibe mal gelassen.
00:32:08: Oder auch Richtung eben, welches gilt es, was kann ich quasi erlernen und für mich
00:32:18: einfach entwickeln, dass ich mit etwas gut umgehen kann, was vielleicht für mich im
00:32:22: ersten Moment auch nicht ganz so intuitiv ist. Wie siehst du das? Ich mag den Begriff Widerstandsfähigkeit
00:32:29: total. Also jetzt halte ich einfach mal kurz dagegen, aber es ist ja auch ein Seite gegönnt.
00:32:33: Danke, danke dafür. Es ist ja auch so, dass wir einfach aufgrund von unserer Sozialisation
00:32:41: und auch gerade sprachlichen Sozialisationen einfach Begriffe deuten. So und vielleicht ist
00:32:48: einfach deine Prägung da eine andere als meine und ich habe mich halt über Jahre immer mit
00:32:53: Resilienz und Co beschäftigt und habe da vermutlich einfach eine andere Perspektive
00:32:57: da drauf, weil ich nicht den Widerstand dorthraushöre, den wir vielleicht auch aus den
00:33:03: Veränderungsprojekten und zu kennen oder allgemein vielleicht auch gerade in den Kriegssituationen
00:33:07: jetzt gerade immer wieder Widerstand hören, sondern ich höre eher die Elastizität. Also für
00:33:13: mich könnte ich um Widerstandsfähigkeit auch mit Elastizität oder sogar vielleicht Agilität
00:33:19: übersetzen, ohne einfach jetzt das Buzzword Agilität zu meinen, was ganz gerne mal mit einfach nur
00:33:26: flexibel sein übersetzt wird, das meine ich nicht, sondern ich meine, das ist eher im Sinne der Physik.
00:33:33: Also das heißt, wenn eine Reaktion stattgefunden hat oder sich ein System verschiebt, dass es halt
00:33:41: die Möglichkeit besitzt, ja elastisch auf genau Einflüsse von außen zu reagieren und dann in
00:33:48: einen Ausgangszustand zurückzugehen oder in ein neues Normal überzugehen und das bedeutet für mich
00:33:55: Widerstandsfähigkeit, dass ich quasi mein Lieblingszitat dazu mit den Wellen oder auf den Wellen
00:34:02: reiten kann, auf den Wellen des Lebens, auf den Wellen von Veränderungen und nicht gegen diese
00:34:07: Wellen immer gegen Anschwimme und ich glaube, das ist die Kompetenz, die wir tatsächlich brauchen,
00:34:12: weil wir nie alles in unserer Umwelt, egal ob beruflich oder privat, beeinflussen können und auch
00:34:19: nicht gegen alles gegen angehen können, sondern manche Dinge einfach akzeptieren müssen und
00:34:24: vielleicht dann auch genau mit dem, was im Außen passiert halt versuchen müssten, einen Umgang zu
00:34:29: Und dann kommen wir bestenfalls vielleicht auch zur Gelassenheit oder zumindest zur Akzeptanz
00:34:35: von dem, was uns geschieht.
00:34:37: Also mehr die Surfermentalität.
00:34:40: Reiner die Welle und genau schau, dass du nicht untergehst, sondern eher das für dich
00:34:46: nutzt und Richtung Sonne mit Wind in den Hahn.
00:34:51: Sehr schön.
00:34:52: Kannst du nochmal das Wort Elastizität näher beschreiben?
00:34:57: Ich bin mir nicht sicher, ob das schon so rübergekommen ist, was das ganz genau bedeutet, weil Elastizität
00:35:02: kennen vielleicht viele von ihrer Kleidung, aber vielleicht nicht von der Einstellung
00:35:07: oder von irgendwelchen Skills.
00:35:09: Was ist das konkret für dich?
00:35:11: Elastizität ist mir gerade dazu eigentlich eher eingefallen.
00:35:15: Das habe ich bisher noch nicht vollständig in meinen Wortschatz in diesem Kontext etabliert,
00:35:20: aber ich fand es gerade ganz passend, als du mir die Frage gestellt hast.
00:35:23: Für mich bedeutet es, elastisch zu sein oder Elastizität leben und erleben können, wenn
00:35:32: ich eben mitgehe.
00:35:34: Das heißt, wenn ich mich dehne, vielleicht auch mal über meine Grenzen hinaus.
00:35:38: Also ich denke jetzt gerade an Sport, du weißt, ich spiel Bettminden und wir müssen uns da
00:35:41: relativ häufig dehnen und vielleicht auch mal kurz über unsere Grenzen gehen, aber
00:35:46: dann gehe ich wieder zurück und vielleicht ist es auch, also die Bewegung, die ich auch
00:35:50: gerade jetzt hier mache.
00:35:51: Wir sind ja für ein Video, das heißt für dich ist es möglich, das zu erleben, aber
00:35:56: vielleicht für die anderen, also dieses tatsächlich, wie so auseinanderziehen eines Gummibandes
00:36:01: und dann wieder zusammenkommen zu lassen, dass es so vielleicht auch funktionieren kann,
00:36:06: Veränderungen und Veränderungsprozesse zu erleben oder zu durchleben.
00:36:10: Das heißt, wir müssen immer darauf achten, dass es nicht überreizt wird, zum Beispiel
00:36:14: jetzt auch für Veränderungsbegleitungen im Unternehmen, also Change Manager oder gerade
00:36:19: auch Führungskräfte oder Projektbegleitung, dass man da immer eine Auge drauf hat, dass
00:36:24: man es nicht überreizt.
00:36:25: Also das ist, nicht jeder ist über die eigenen Grenzen hinaus elastisch.
00:36:31: Das sprach jetzt eigentlich für sich.
00:36:32: Also nicht jeder ist unendlich belastbar und auch elastisch, sondern jeder hat halt seine
00:36:37: individuellen Grenzen.
00:36:39: Das ist bei meiner Muskulatur und bei meinem Körper ja genauso.
00:36:43: Also die eine Person kann den Spagat, weil sie komplett überdehnenbar ist mehr oder
00:36:48: minder.
00:36:49: Das ist nicht und das ist vollkommen okay so.
00:36:51: Und das wir nicht übertragen auf das Erleben von Veränderungen oder vielleicht auch Krisen
00:36:58: zeigt eigentlich dann auch, was es braucht, um Menschen im Wandel auch gut begleiten zu
00:37:03: können, sodass es uns allen möglichst gut geht und dass wir halt auch unsere physische
00:37:10: und auch mentale Gesundheit lange erhalten können.
00:37:13: Wenn wir jetzt so über dieses ganze Thema reden, glaube ich, haben wir, dass du insbesondere,
00:37:22: ich habe ja nur, ich war beteiligt, aber du bist ja die Expertinin für dieses Themenfeld
00:37:27: ganz gut im Rissen, wie was dahinter steckt, welcher Grundgedanke dahinter steckt.
00:37:34: Wenn jetzt jemand kommt und sagt, okay, wir würden das Thema gerne konkret angehen,
00:37:39: dass wir möchten, unsere Mitarbeiterinnen unserer Organisation als Ganzes auf Team-Ebene,
00:37:45: auf persönlicher Ebene, wir möchten einfach, dass unsere Organisation zukunftsfähig ist
00:37:49: und eben diese digitale Resilienz in verschiedenen Ausprägungen entwickelt und auch wirklich
00:37:56: nachhaltig in der Organisation etabliert.
00:37:58: Was habe ich dann oder was mache ich dann?
00:38:00: Was sind dann so die konkreten Ansätze und Themen, mit denen ich sofort laufe, weil ich
00:38:04: könnte mir vorstellen, dass es aktuell, man steht da vorne, denkt so, total spannend,
00:38:09: aber was heißt das jetzt konkret?
00:38:11: Prinzip können wir uns da der Resilienzforschung bedienen und können schauen, was es dort
00:38:18: halt bereits für Konzepte gegeben hat, sodass wir daraus vielleicht auch Trainings entwickeln,
00:38:25: sodass wir ja vielleicht auch in Nicht-Krisensituationen, sondern im Alltag Menschen stärken und versuchen
00:38:32: unsere Mitarbeitenden und die Führungskräfte halt so auf alles, was noch kommt, vorzubereiten.
00:38:38: Also der digitale Wandel, der steht ja nicht erst in fünf Jahren an, sondern der hat schon
00:38:42: längst begonnen.
00:38:43: Somit bitte dann jetzt auch quasi versuchen die Mitarbeiter zu stärken, Mitarbeiterinnen
00:38:49: zu stärken, sodass sie zukunftsfähig sind.
00:38:52: Aber natürlich fängt es auch bei jedem Einzelnen an.
00:38:55: Also wenn ich mir jetzt vorstelle, ich bin in einem Unternehmen tätig und soll ein digitales
00:39:01: Veränderungsvorhaben, ein Projekt halt begleiten und ahne schon, dass ich vielleicht mit Widerstand
00:39:07: zu tun haben werde oder ich ahne, dass die Belastung bei den Mitarbeitenden groß sein
00:39:13: wird, weil wir vielleicht eh schon immer viel zu tun haben und jetzt kommt das IT-Projekt
00:39:16: auch noch dazu, dann wäre es vielleicht auch erstmal etwas bei mir selber anzusetzen und
00:39:21: zu sagen, was brauche ich denn, damit es mir gut geht und dann tatsächlich über dieses
00:39:29: erfahren, was eigentlich Resilienz oder Resilientes Verhalten ausmacht, dann halt auch in die Befähigung
00:39:35: der anderen zu gehen.
00:39:36: So würde ich immer vorgehen.
00:39:37: Das heißt, ich würde immer starten mit der Selbstreflexion der sogenannten Change Manager
00:39:43: oder Veränderungsbegleiter oder Projektleute, die halt diese IT-Projekte umsetzen und erst
00:39:50: dann gucken, wie kann ich quasi, wie kann ich die Mitarbeitenden unterstützen und einen
00:39:56: Punkt, den habe ich jetzt noch gar nicht gesagt.
00:39:57: Das möchte ich ja an dieser Stelle noch mal hervorheben.
00:40:00: Das ist die Haltung, wie ich halt auf die beteiligten Impfveränderungsprojekte schaue.
00:40:06: Das heißt, alleine eine Haltung von Widerstand ist auch okay.
00:40:12: Also wenn Menschen ihre Ängste äußern und halt in den Widerstand gehen, dann wird es
00:40:17: ein Grund haben und dieses halt nicht abzulehnen und quasi wieder zurückzuweisen, sondern auch
00:40:22: da zu akzeptieren, ins Gespräch zu gehen, vielleicht auch mit Empathie mich auf die
00:40:30: Kollegen, Kolleginnen, Mitarbeitenden zuzubewegen.
00:40:33: Das hat halt mit einer gewissen Haltung zu tun und da gibt es so einige Faktoren, die
00:40:37: da nützlich sind und immer wieder in den Blick genommen werden sollten, sodass dann
00:40:43: auch das Miteinander auf die Art und Weise gestärkt werden kann.
00:40:46: Und vielleicht ein letzter Punkt noch, dann kannst du gerne noch mal wieder ansetzen
00:40:50: oder weitermachen.
00:40:51: Gerade dieses Miteinander im digitalen Wandel, das ist einer der wesentlichen Resilienzfaktoren.
00:40:58: Da sei ein stabiles soziales Netz, es wird in jeder Studie zu Resilienz oder digitaler
00:41:04: Resilienz hervorgehoben, wie wichtig das ist, dass wir einen starken Zusammenhalt haben,
00:41:10: sodass wir in diesen Zeiten uns austauschen können, nicht nur über die Frage zum Beispiel,
00:41:15: wie geht es mir gerade, sondern wie wollen wir eigentlich auch miteinander arbeiten,
00:41:19: voneinander lernen und zum Beispiel auch digital befiegen und so weiter.
00:41:24: Das wird oftmals vielleicht so als Neben-Schauplatz betrachtet, aber ich glaube, das ist einer
00:41:32: der auch mit wichtigsten Faktoren, die dann wiederum darauf einwirkt, dass wir halt auch
00:41:37: stark in diesen Zeiten der Veränderung bleiben können.
00:41:40: In meinem Bereich setze ich eigentlich genau da an.
00:41:44: Also ganz spannend, wenn du diese grundsätzliche, wie sagen, Wertebasis mit den Menschen ausarbeitest
00:41:52: und Einzelpersonen, Teams, Organisationen für sich auch definieren, was das Thema für
00:41:57: sie heißt und wie sie damit umgehen wollen und genau auch einfach dieses Framing des
00:42:04: Widerstandes in solchen Veränderungsprozessen dann auch zu definieren und umzusetzen.
00:42:12: Und dann zum Beispiel, und da geht es bei mir ganz oft darum, einfach Orientierung zu
00:42:17: schaffen, also Guidelines, Orientierung, Strukturen, weil wir in den letzten Jahren gesehen haben,
00:42:25: dass diese, bei der ganzen Vielfalt, die es gibt und bei den ganzen Möglichkeiten, sehnen
00:42:34: sich viele nach Strukturen, die ihnen gegeben werden, weil ja jetzt auch nicht jeder und
00:42:38: jeder dazu in der Lage ist, sich selbst Strukturen zu geben und sich selbst bis ins kleinste
00:42:44: Detail zu organisieren, zu priorisieren, sondern da eben auf einer persönlichen Ebene auch
00:42:51: gewisse Strukturen vorzugeben bis zu einem gewissen Punkt, wo es dann einfach individuell
00:42:55: wird, wie ich arbeite und wie ich mit digitalen Möglichkeiten umgebe, aber eben auch auf
00:43:01: einer Team- und Organisationsebene gewisse Guidelines und Strukturen vorzugeben.
00:43:05: Ich weiß noch so vor fünf, sechs, sieben Jahren, da war es immer, wir wollen nicht zu viel
00:43:09: vorgeben, da hat das Projektteam gesagt, ja, wenn wir zu viel vorgeben, so dann fühlen
00:43:13: sich die Leute eingeschränkt und die machen es dann eh anders.
00:43:17: Und dann hat man ganz schnell gelernt, nee, die wollen das, weil ich muss ja als Organisation
00:43:22: für mich definieren, wie ich grundsätzlich mit diesen Dingen umgehen möchte und dann
00:43:27: meinen individuellen Touchdown nochmal drauf zu setzen und der eine ist eher in der Richtung
00:43:32: unterwegs.
00:43:33: Ich chatte lieber irgendwie eins zu eins, der andere telefoniert lieber und da macht
00:43:38: öfter Videokonferenzen eins zu eins oder eins zu einen oder gewisse Möglichkeiten
00:43:43: werden mehr und weniger genutzt, wie Internet, wie Communities zum Vernetz und Austausch
00:43:47: und so weiter.
00:43:48: Also da gibt es ja immer noch persönliche Präferenzen, aber ich muss ja trotzdem irgendwie diesen
00:43:54: Weg dahin, zumindest ein Stück weit vorgeben und das ganze Thema Guidelines, Governance,
00:44:01: Strukturen, Rahmengebung, das ist sehr dominant bei mir gerade.
00:44:06: Da würde ich das einmal aufgreifen, was du gerade gesagt hast, du hast irgendwas gesagt
00:44:12: mit Strukturen vorgeben, da denke ich ja immer auch an die Aushandlung der Rahmenbedingungen
00:44:18: untereinander.
00:44:19: Also dass man tatsächlich sich auch gemeinsam auf Bedingungen des Zusammenarbeitens verständigt
00:44:28: und natürlich könnten das intensive Prozesse sein, weil man sich vermutlich auch reibt.
00:44:32: Da kommen ja eine Reihe von Individualbedürfnissen zusammen, die dann halt in den einzelnen
00:44:36: Teams vielleicht zu einem Commitment führen, vielleicht aber auch manchmal nicht, dann
00:44:40: hat man einen schönen Konflikt und darf den dann erst mal ausfechten.
00:44:43: Aber dennoch wäre das vermutlich auch das nachhaltigere Seilen.
00:44:47: Es gibt, ja, es sind etwas größere Strukturen, wo man vielleicht dann doch gewisse Vorgaben
00:44:53: machen muss.
00:44:54: Beispielsweise arbeiten wir jetzt mit Teams, WebEx, Zoom, was auch immer, sich für gar
00:45:00: nichts entscheiden kann, glaube ich, keine Lösungen sein, sondern dann halt zu sagen,
00:45:04: okay, es gibt Vorteile auf der einen Seite, auf der anderen.
00:45:06: Wir machen jetzt kein großes Beteiligungsverfahren.
00:45:08: Es gibt eine Instanz, die halt vielleicht Umfragen im Unternehmen durchgeführt hat und jetzt
00:45:14: an dieser Stelle entscheiden wir uns für Tool X.
00:45:16: Ich glaube, das kann man machen.
00:45:18: Aber sonst gibt es glaube ich ganz viel Redebedarf, sodass es ausgehandelt werden
00:45:23: sollte, wie wir miteinander arbeiten wollen.
00:45:26: Und dann haben wir eine Struktur, in der wir dann ja wiederum frei agieren können.
00:45:32: Also ich denke da spontan auch immer an das agiere Arbeit, dann ist Scrubben zum Beispiel
00:45:36: als Framework, das ist ja tatsächlich auch sehr stark strukturiert, aber auch aus Gründen
00:45:42: heraus, weil du dann innerhalb dieser Struktur frei und selbst verantwortlich agieren kannst.
00:45:47: Und da habe ich oftmals den Eindruck und vielleicht kannst du mir da deinen Eindruck
00:45:51: auch noch mal teilen, dass sehr selten darüber gesprochen wird, wie wir eigentlich, also
00:45:57: wie andere oder wie wir, ich sage immer, dass wir und mein halt eher unsere Zuhörenden
00:46:02: miteinander arbeiten wollen, sollen und auch können.
00:46:07: Und weil dann plötzlich, da ist gar keine Zeit dafür da.
00:46:11: Man ärgert sich halt über gewisse Sachen, aber irgendwie wird darüber gar nicht gesprochen.
00:46:14: Und wieso läuft doch irgendwie, sind auch gerne mal so Zitierung, die da folgen und ich
00:46:19: würde mir wünschen, dass das viel mehr auf die Agenda kommt, weil wir dann zu ganz anderen
00:46:24: Aufträgen ins Unternehmen gerufen werden könnten und nicht zu Kuration, sondern eher vielleicht
00:46:31: präventiv schon mal an Bord geholt werden können.
00:46:35: Was sagst du dazu, wie ist da deine Erfahrungswelt?
00:46:37: Die Herausforderung ist auch oft, dass in diesen Projekten, in denen ich jetzt unterwegs bin,
00:46:45: die mit der Vitalarbeitsplätze einführen, Internet und Co.
00:46:49: Dass gewisse Erkenntnisse erst mit der Zeit kommen.
00:46:53: Und wir haben oft so drei Phasen.
00:46:56: Also am Anfang ist so dieses strategisch konzeptionelle und eben die Basis legen, also ich sage jetzt
00:47:01: noch bis zur Einführung und dann diese Basis ausgestalten, wenn es dann wirklich in die
00:47:07: Breite geht, weil wir zum Beispiel vor der offiziellen Einführung, zum Beispiel von
00:47:11: dem Tool haben wir gewisse Pilotgruppen, die sich schon mal damit auseinandersetzen, die
00:47:15: hoffentlich heterogenen zusammengestellt sind, wo ich schon viele Erkenntnisse raus bekomme,
00:47:19: wie arbeiten die Leute damit, wie nehmen die das wahr, was sind Themen für die also
00:47:22: wirklich wie so eine größere Fokusgruppe, wo ich dann wirklich so Endnutzerinnen-Studie
00:47:29: quasi rausziehen kann und schon mal weiß, was mich ein Stück weit nach dem Go Live in der
00:47:33: Breite, in der gesamten Organisation, weil wir reden ja auch teilweise wirklich von Organisationen
00:47:37: mit Zechtausenden von Mitarbeitenden weltweit gerne, da kann ich die, kann ich ja nicht
00:47:43: alle vom Go Live reinholen, das heißt ich muss ja irgendwie eine repräsentative Menge
00:47:46: haben, um das dann in die Breite ausrollen zu können und dann gehe ich quasi, könnte
00:47:53: ich, ich pauschalisiere es jetzt mal deutlich, damit wir das irgendwie fassen können, gehe
00:47:58: ich in so eine Ausgestaltungsphase beispielsweise und dann habe ich diese Basis, diese technische,
00:48:04: strategische konzeptionelle Basis gelegt, ich weiß schon mal, wie grundsätzlich damit umgegangen
00:48:08: wird und dann kann ich das eben in der Breite ausgestalten und dann passieren da hoffentlich
00:48:13: so diese Ansätze, dass ich tiefer in gewisse Themen reingehen kann, vielleicht tiefer
00:48:18: auch in gewisse Bereiche und Abteilungen und Regionen des Unternehmens reingehen kann und
00:48:24: dann eben das auszugestalten und dann könnte man ja sagen parallel und irgendwann so der
00:48:29: richtig starke Fokus dritte Phase könnte dann sein, das wirklich so nachhaltig jetzt in
00:48:33: der Organisation zu verankern, weil nachdem wir die Basis gelegt haben und die Basis
00:48:38: ausgestaltet haben, ist ja oft so dieses Abfallende, dass dann die Organisation gesagt wird so
00:48:44: jetzt haben wir es doch, also jetzt haben wir ja wirklich, wir haben es doch gemacht und
00:48:48: wir haben es jetzt auch gut ausgestaltet für uns und jetzt muss es ja von alleine weiterlaufen
00:48:53: und dann kommt aus meiner Perspektive natürlich diese Phase, nee jetzt müssen wir das, was
00:48:56: wir gestaltet haben auch wirklich nachhaltig integrieren und das meinte ich auch vorhin
00:49:01: mit diesem dann kommt quasi in diesem Nachhaltigkeitsaspekt der Organisation kommt dann dieses
00:49:06: Help and Resilienz Thema mit rein, noch stärker und das heißt nicht, dass in diesen verschiedenen
00:49:11: Phasen nicht die Dinge aus anderen Phasen schon mal mitgedacht werden und schon angegangen
00:49:15: werden und so weiter, aber es geht darum, dass da der Fokus nochmal sehr stark drauf gelegt
00:49:20: wird und schwierig finde ich immer oder was heißt schwierig, aber haben wir schon richtige
00:49:28: Antwort darauf, wie diese Ausgestaltung und diese nachhaltige Integration passieren
00:49:33: kann. Weil sagen wir mal, wir haben Konzern mit, keine Ahnung, ich hatte mal einen Kunden
00:49:38: mit 80.000 Mitarbeitenden weltweit, davon vielleicht 10 in Büros und 70.000 in Werken,
00:49:47: in Produktionsstätten etc. Wie arbeite ich diese gemeinsame Basis aus? Selbst wenn ich
00:49:55: sage, dass Mitarbeiter zum Beispiel in den Werken an bestimmten Tools einfach nicht so
00:50:01: ein großes Interesse haben, weil die eben de facto nicht am PC miteinander zusammenarbeiten,
00:50:05: das heißt da bin ich einfach auf einer anderen Ebene, in anderen Anwendungsfällen unterwegs,
00:50:09: aber selbst wenn ich diese 10.000 Mitarbeitende weltweit nehme, die wirklich als PC-Mitarbeitenden
00:50:15: nennen, wir sie jetzt mal de facto digital zusammenarbeiten, sich auszuschauen, kommunizieren,
00:50:21: Infos verbreiten, jetzt habe ich Pippe, wie schaffe ich das? Und ich glaube, da gibt es
00:50:26: noch keine ideale Antwort darauf, oder? Du meinst in der größten Ordnung quasi, da
00:50:32: hätten guten Weg zu gehen. Genau, ich kann nicht mit 10.000 Mitarbeitenden so ein Thema
00:50:37: aushandeln. Nee, du kannst dann nicht alle Beteiligen zumindest nicht so, wie wir uns
00:50:42: das vielleicht jetzt gerade so vorstellen in kleineren Kreisen, aber vielleicht könnte
00:50:47: man das tatsächlich anders aufsetzen, also über das Durchreichen von Stimmungen beispielsweise
00:50:55: vielleicht überhaupt Nähe von Führungskraft zu Teammitgliedern und dann halt immer wieder
00:51:03: die quasi die einzelnen Gruppen, da die entsprechenden Sprecher in Anführungszeichen halt immer mal
00:51:10: wieder zusammenbringen auf den nächsten Ebene. Aber ich glaube da jetzt einfach ins Luftlehrer
00:51:17: gesprochen macht überhaupt keinen Sinn, sondern es geht auch immer um die konkreten Projekte
00:51:20: und Vorhaben, die man hat. Also es merke ich immer wieder, weil gerne wünscht man sich
00:51:25: ja dann allgemein Lösungen dafür. Und ich glaube, da müsste man schon einfach ein konkretes
00:51:30: Projekt sich greifen und sagen so, wir haben jetzt folgende Herausforderung. Im Prinzip
00:51:34: wissen wir gar nicht, wie die Stimmung aktuell gerade im Unternehmen zu diesem Projekt ist
00:51:38: und jetzt lass uns mal kreativ werden, was wir tun können, um das in Erfahrung zu bringen.
00:51:43: Und das vielleicht auch unter Zuhilfennahme digitaler Beteiligungsformate oder ja vielleicht
00:51:51: auch irgendeiner künstlichen Intelligenz, die etwas visualisiert oder oder oder.
00:51:56: Ich bin ja auch ganz großer Fan von diesen sogenannten Sounding Boards. Also ich glaube,
00:52:01: man muss sie richtig richtig gut durchdenken und aufsetzen. Aber solche Sounding Boards
00:52:07: werden jetzt auch immer häufiger in der internen Kompaktion ist.
00:52:10: Eingesetzt, genau. Auf jeden Fall. Also das sind quasi Sounding im Sinne von, genau, ich
00:52:17: hole eine repräsentative Gruppe. Es wird jetzt mal ein Anführungszeichen setzen, aber ich
00:52:23: hole eine eine Gruppe oder auch mehrere, wie auch ich das aufsetzen möchte, in regelmäßigen
00:52:29: Abständen zusammen und hole mir quasi ein Sounding zu bestimmten Themenentwicklung.
00:52:35: Das heißt, ich kann zum Beispiel bei der Einführung eines digitalen Arbeitsplatzes,
00:52:43: kann ich zum Beispiel ein Sounding Board aus Personen verschiedener Bereiche, Regionen, Abteilungen,
00:52:49: Hierarchieebene etc. zusammenziehen und dann setze ich mich zum Beispiel in der Anfangsphase
00:52:53: monatlich oder sechsböchentlich mit denen zusammen und vielleicht geht es dann eher in so eine
00:52:57: Quartalsweise Frequenz. Und Ziel ist es dann eigentlich wirklich die Stimmung, die Meinungen
00:53:04: dann aus der Organisation wiedergespiegelt zu bekommen und dann darauf reagieren zu können.
00:53:08: Und natürlich auch proaktiv gewisse Themen anzugehen. Also zum Beispiel ich setze in der
00:53:14: Kampagne auch und wir haben es ja oft in der Kommunikation, dass ich irgendwie was erreichen
00:53:19: möchte, aber ich weiß ja gar nicht, ob das jetzt wirklich das ist, was die Leute brauchen oder hören
00:53:24: wollen oder ob es auch genauso wahrgenommen wird, wie ich das gerne hätte. Also verstehen die
00:53:28: überhaupt das Ziel hinter dieser Kommunikationskampagne zum Beispiel. Und sich da regelmäßig
00:53:32: in Sounding Board zusammenzuziehen und zu sagen, hey, wir haben zum Beispiel eine Kampagne zur
00:53:36: Internet-Einführung geplant. Die stellen wir euch jetzt vor und was macht das mit euch? Wie nehmt
00:53:42: ihr euch wahr? Was heißt das für euch? Weil manchmal Clash, da ja Kampagne und aktuelle
00:53:49: Unternehmenskultur oder es gibt zum Beispiel gerade Themen in der Organisation, die hat man als
00:53:54: IK vielleicht gerade gar nicht so total präsent, aber die stehen zum Beispiel in irgendeinem
00:54:00: Widerspruch zu einer Kampagne, die du in zwei Wochen veröffentlichen möchtest und da einfach
00:54:04: das Wiedergespiegel zu bekommen und mit dieser Gruppe gemeinsam zu arbeiten und dann gewisse Themen
00:54:11: einfach schon mal präventiv behandeln zu können, um auch als interne Kommunikationsmanager
00:54:18: in einfach nicht in Fettnäpfchen und Löcher zu tappen, die man hätte vermeiden können.
00:54:23: Ich denke gerade wieder auf was andere, also andere herum. Also tatsächlich, so wenn du das
00:54:31: ausführst, denke ich mal, es ist so spannend, wie verschieden das ist, also wie verschiedene
00:54:36: Unternehmenswelten sind, wie verschieden auch unsere Einsatzbereiche sind und je nachdem,
00:54:41: wer uns zuhört, hat vielleicht gerade mal mehr, mal weniger von dem verstanden, was wir auch
00:54:46: gesagt haben, ne? Weil wenn ich jetzt an den klassischen deutschen Mittelständler denke,
00:54:51: der vielleicht auch eher so um die 100, 200 Leute oder so hat, also unsere deutsche Wirtschaft
00:54:56: besteht im Prinzip aus Mittelstand und dann gibt es natürlich noch ein paar größere Konzerne,
00:55:00: aber da gibt es noch nicht mal eine Kommunikationsabteilung in der Form. So und dann reden wir hier
00:55:07: über Konzepte und wie erreichen wir und so weiter und so fort und ich glaube auch das ist total
00:55:11: wichtig zu berücksichtigen, dass man halt immer auf den Kontext bezogen halt Maßnahmen entwickelt,
00:55:18: wie es halt möglich werden kann, die Menschen in der digitalen Transformation zu unterstützen.
00:55:23: Und je nachdem, wie es dann halt gelagert ist, braucht man dann vielleicht etwas größere Konzepte
00:55:29: oder vielleicht auch eine etwas andere Ansprache und darf da kreativ werden. Und ja, manchmal kann
00:55:37: es aber auch schon niedrig-schwelliges Angebot sein. Also das kann mir gerade nochmal in den
00:55:42: Sinn. Also das ist halt sehr davon abhängig ist, wo wir uns jetzt auch gerade aufhalten,
00:55:47: was wir vielleicht auch damit unseren Kunden und Kundinnen zusammen entwickeln würden.
00:55:50: Auf jeden Fall, ich würde das auch gerne irgendwie nochmal parken als ein Thema für
00:55:56: eine eigene Folge, weil ich das super spannend finde, wie man eben in Konzernen vorgeht. Da bin
00:56:02: ich auch ab und zu in Projekten, weil natürlich in Konzernen auch öfter mal so ein wirklich
00:56:08: umfassender, ich sag erst mal komplexerer, digitale Arbeitsplatz eingeführt wird,
00:56:13: auch wirklich solch ein größer Projekt oder fast schon Programm. Ich bin aber auch viel
00:56:17: in Unternehmen unterwegs. Die haben so 1.500 bis 2.500 Mitarbeiter. Das ist dann immer so eine
00:56:23: schöne Größe, wo du merkst, die sind eben aus dieser Struktur raus, wo ich noch alle kenne und
00:56:30: wo ich auch noch Geschäftshörungen persönlich kenne etc. Die haben schon diese größeren
00:56:34: Strukturen und diese größeren Herausforderungen. Auch in Unternehmenskultur sind dabei weit in
00:56:39: mich da an diesem Komplexitätsgrad, wo es wirklich auch teilweise einfach kleinteilig wird,
00:56:46: wo Konzerne ansetzen müssen. Und dann wiederum, genau, habe ich auch einen Kunden mit 100
00:56:50: Mitarbeitenden weltweit verteilt oder auch einen klassischen, genau, Mittelständler,
00:56:55: der vielleicht nicht weltweit verteilt ist, sondern ein, zwei Standorte in Deutschland handen oder so.
00:56:59: Und das finde ich total spannend. Dann haben wir die Unterschiede mit dir durch zu kauen,
00:57:03: weil es da ja wirklich komplett andere Ansätze gibt. Ich merke das auch in der Zusammenarbeit eben.
00:57:08: Dass es umso größer wird, dass das so strategisch und konzeptioneller wird,
00:57:12: vielleicht auch. Und wie weit geht man da eigentlich auf so einer 100-Personen-Ebene?
00:57:18: Was sind da Instrumente, die man nutzen kann? Werden sie, glaube ich, ab und zu schon mal
00:57:22: so ein bisschen angedeutet. Aber ich glaube, das ist nochmal ein Thema, das ist wert,
00:57:26: ist eine ganze Folge zu widmen, weil ich auch per Instagram da schon die Frage dazu bekommen
00:57:32: habe, wie man das eigentlich so voneinander unterscheidet und ob wir beide da quasi mit
00:57:36: so einer Blaupause reingehen und dann gestaltet man das aus oder gehen wir damit komplett
00:57:39: anderen Ansätzen ran. Und ich glaube, wir können beide schon mal sagen, es sind andere Ansätze
00:57:43: oder es sind angepasste Ansätze. Aber wie gestalten die sich dann tatsächlich so aus?
00:57:48: Ja, also sogar noch als Ergänzung zu den Unternehmensarten oder Formen, die du jetzt gerade beschrieben hast,
00:57:56: würde ich auch nochmal den öffentlichen Dienst vor einem Hochschulen ergänzen,
00:57:59: weil ich ja häufig im Hochschulkontext unterwegs bin. Ich mache das sehr, sehr gerne. Aber das
00:58:04: ist dann noch mal eine ganz andere Kultur. Und auch da hat sich das, was wir unter klassischem
00:58:11: IT-Projektmanagement, Agil-Projektmanagement und zweiter Verstehen noch gar nicht etabliert.
00:58:17: Das heißt, wenn ich da eine Weltrospektive oder ähnliches vorstage, ist es schon eine
00:58:22: wesentliche Veränderung. Und wenn ich dann auch noch sage und lasse mal bitte über das
00:58:26: digitale Zusammenarbeiten oder auch die digitale Resilienz ins Gespräch kommen,
00:58:32: da sind manchmal noch Welten dazwischen, zwischen dem, womit man sich aktuell gerade
00:58:37: beschäftigt. Und da herrschen ja auch ganz andere Kulturen und Normierungen in diesem System,
00:58:43: was ja doch gerade im wissenschaftsnahen Verwaltungsbereich sehr hierarchisch geprägt
00:58:48: ist. Und ich finde es auch sehr spannend und manchmal sorge ich mich auch um die Mitarbeitenden
00:58:53: dort. Und ja, vielleicht können wir da dann auch noch mal einen kleinen Ausflug hinmachen.
00:58:59: Absolut. Und das ist aber jetzt schön, weil mit Blick auf die Zeit müssen wir langsam Richtung
00:59:05: Ende kommen. Und ja, hast du alles zum Thema digital Resilienz, was dir im Kern wichtig war,
00:59:13: loswerden können? Oder würdest du gerne nochmal so zum Abschluss das Ganze irgendwie nochmal
00:59:20: einrahmen wollen? Ja, ich habe eigentlich gar nichts zu dem so gesagt, was ich eigentlich sagen wollte,
00:59:27: sondern habe... Ist das ein Brutus oder schlechtes Zeichen? Wir gehen ja hier "what's the flow" oder
00:59:32: wie sagtest du noch? Das Thema ist sehr vielschichtig. Also ich habe auf meiner, in meiner Cloud habe ich,
00:59:39: ich weiß nicht wie viele Kapitel für ein Buchprojekt und ich schreibe ja wie gesagt ganz gerne auch
00:59:44: für andere Blocks und merke immer, dass ich mich da doch sehr arg anstrengen muss,
00:59:48: das zu reduzieren, was ich halt darunter verstehe und was vielleicht auch hilfreich sein könnte,
00:59:52: welche Faktoren es da gibt und vor allem was auch Menschen da beschäftigt. Und ich würde
00:59:57: gerne an anderer Stelle unbedingt nochmal ein eher vielleicht auch gesellschaftliches Thema dazu
01:00:03: aufgreifen und zwar die Angst vor dem Jobverlust oder allgemein diese Angst vor Veränderungen.
01:00:09: Und da würde ich gerne nochmal mit dir ein bisschen Pingpong spielen, was du eigentlich
01:00:15: meinst, wie sich unsere Arbeitswelt verändert. Das hat dann indirekt schon auch mit digitaler
01:00:21: Resenzen zu tun ist, aber für mich halt ein eigenes Themenfeld. Wir können auch ganz viele
01:00:25: Unterthemenfelder dazu nochmal aufgreifen, zum Beispiel wie man online Besprechung strukturiert,
01:00:31: wie man auch einen gesunden Umgang mit Smartphone oder allgemein digitalen Kommunikationsmöglichkeiten
01:00:37: entwickelt. Also es gibt da so unendlich viel, was eigentlich in den Blick genommen werden müsste
01:00:42: und ja, da denke ich mal, kommen wir bestimmt das ein oder andere Mal noch darauf zurück,
01:00:47: welchen mir vorstellen kann, dass dich das vielleicht auch interessiert oder gelegentlich
01:00:51: mal berührt. Absolut, besonders dieses Thema digitale, so was
01:00:58: nennen Autonomie oder Selbstbestimmung finde ich super spannend. Also auch im privaten,
01:01:03: wie ich zum Beispiel mit meinem Smartphone um, wie lasse ich mich davon nicht beherrschen,
01:01:07: wenn man das so sagen möchte. Und das ja auch ganz extrem im Arbeitsalltag, das ist zum Beispiel
01:01:13: selbst präsent in meinen Projekten, dieses mich pingt von links und rechts alle drei Sekunden
01:01:17: irgendwas an. Wie gehe ich damit um und wie habe ich auch nicht das Gefühl, dass die Tools mich
01:01:23: quasi leiten oder mir vorgeben, wie etwas zu sein hat oder wann ich auf etwas auch reagieren muss,
01:01:33: sondern wie behalte ich mir diese Selbstbestimmung und schaue einfach und das meinte ich auch
01:01:37: voll mit dieser Individualität, wie schaue ich, dass ich mit den vorgegebenen Tools und Strukturen
01:01:42: meinen individuellen Weg finde und meinen Arbeitsalltag gut bewältigen zu können im positiven Sinne.
01:01:51: Ja, ja, also gerade digitale Autonomie, das Wort mag ich da tatsächlich sehr gerne,
01:01:55: diese Selbstbestimmtheit sich entweder zu bewahren oder wieder zu erlangen. Ich glaube,
01:02:01: das ist auch ein ganz wichtiger Resilienzfaktor oder eine Grundvoraussetzung dafür, dass wir,
01:02:08: ja, dass wir das Gefühl haben, wir können alles das, was auf uns zukommt, halt auch mitgestalten.
01:02:13: Also es ist nicht die Digitalisierung, es ist nicht die künstliche Intelligenz, sondern wir sind
01:02:19: das, die die Maschinen regulieren und bedienen sozusagen und halt die Daten zur Verfügung
01:02:24: stellen und das gerne an anderer Stelle noch weiter. Somit finde ich, ich finde es faszinierend,
01:02:31: wenn wir nur eine kleine Frage aufbringen, wie viel Raum das doch dann nimmt, oder?
01:02:37: Was du darauf denke ich gerade rum. Absolut und dadurch, dass du eigentlich, was du zum
01:02:43: Schluss gesagt hast, auch nochmal auf dieses Thema kommen wolltest, wegen Jobverlust oder
01:02:47: Verlustängsten etc., das war ja in der Vorbesprechung so dieser Ausgangspunkt, wo wir gesagt haben,
01:02:52: ah, spannend und da das nochmal mit diesem Rahmen, digitale Resilienz einzuleiten. Also
01:02:58: uns werden die Themen nicht ausgehen, wir haben wieder eine Reihe davon geparkt, wir hatten auch
01:03:04: noch so ein paar Kleinigkeiten geplant für heute, zu denen wir gar nicht gekommen sind,
01:03:07: gar nicht schlimm, das nehmen wir einfach nächstes Mal auf, es wird uns weiter beschäftigen und
01:03:14: genau, dann würde ich einfach mal sagen, nein, Sandra gibt mir gerade Zeichen, ich darf nicht
01:03:21: sagen, ich halte mich zurück, schlücke nochmal die Luft runter und Sandra sagt hier einen Satz.
01:03:26: Sorry, ich brauche einen Checkout, ohne einen öffentlichen Checkout kann ich mit dir die Folge
01:03:31: nicht beenden, das heißt, ich war es doch gerade ein Checkout gemacht. Nein, für mich kein Checkout,
01:03:35: für mich ist ein Checkout. Entschuldige bitte, totale Jobkrankheit wahrscheinlich. Also liebe
01:03:41: Jana, womit gehst du heute aus dieser Folge, was nimmst du für dich mit? Wie geht es dir gerade um
01:03:47: die drei Fragen bitte beantworten. Ach schön, da wir gerade Schluss machen wollten,
01:03:53: wird es jetzt noch ein paar Minuten länger gehen. Ich nehme für mich mit, dass es ein vielschätiges
01:03:58: Thema ist, dass es doch präsenter in meinen Projekten und Vorhaben ist, als ich vorher dachte.
01:04:04: Also ich dachte auch, du würdest vielleicht noch mal in Richtung Steuern, die ich noch nicht so
01:04:12: auf dem Schirm habe, jetzt nicht im Positiven oder Negativen sind, das klang jetzt vielleicht
01:04:16: ein bisschen komisch, aber ich finde es ein Stück weit beruhigend, dass das Thema schon schrittweise
01:04:24: irgendwie auch in diese digital workplace Projekte einzukält, aber auch perspektivisch eben viel,
01:04:32: viel präsenter werden muss und viel früher ansetzen muss, um sich auch wirklich nachhaltig
01:04:40: etablieren zu können und auch als so eine Art, das ist ein abgegraubelter Begriff, aber als so
01:04:46: eine Art Mindset, sich einfach in diesen Projekt abläufen und verläufen auch etablieren zu können.
01:04:52: Also da würde ich gerne mit dir noch weiter drauf rumdenken, wie man auch diese verschiedenen
01:04:58: Ebenen zwischen meiner eher so operativen Leistungsebene und deiner, ich muss mal sagen,
01:05:06: dieser Rahmenarbeit, hätte ich fast gesagt, ich weiß nicht, ob du da einstimmst, dass man das,
01:05:13: wie man das noch stärker zusammenbringt und was da noch alles hintersteckt, also sehr spannend und
01:05:17: da sind sehr schöne Impulse rausgekommen. Dein Fazit, dein Checkout, liebe Sandra.
01:05:24: Du hast mir zwar nicht erzählt, wie es dir jetzt gerade geht, aber ich kann trotzdem gern weitermachen.
01:05:29: Das hat man doch ein bisschen rausgehört, oder? Was nicht genau. Okay, in Ordnung.
01:05:35: Aber ich habe ja gesagt, die Folge könnte ein bisschen mit Reibung heute mal sein,
01:05:39: was ganz gut, ich mag das. Ach Gott, nein. Also Reiben weiß ich nicht, ob wir da schon sind,
01:05:45: aber wir können ja mal gucken, wie weit wir kommen. Nein, wir wollen ja bald zum Ende kommen,
01:05:50: ich habe es ja verstanden. Nein, nein. Tatsächlich, Worauf denke ich gerade noch,
01:05:55: Homo oder was nehme ich mit? Dass das Thema halt ganz schön groß ist, also das habe ich jetzt,
01:06:01: wie gesagt, auch bei den Artikeln, die ich geschrieben habe, habe ich das so sehr gemerkt
01:06:05: und jetzt auch bei den Ausführungen und man kommt halt ganz, ganz schnell so in ein Thema hinein,
01:06:14: dass halt kaum noch Raum für irgendwas anderes bleibt und da sieht man eigentlich auch mal,
01:06:19: wie viel Aufmerksamkeit es bräuchte auch im Unternehmen, sich damit halt auseinanderzusetzen
01:06:25: und das kann hoffentlich motiviert haben, dass man sagt, okay, aber was jetzt eigentlich genau,
01:06:32: das würde mich freuen, also wenn wir vielleicht auch da bei unseren Zuhörenden in ein oder anderen
01:06:38: Impuls gesetzt haben, das würde mich wirklich sehr freuen, weil ich ja für Veränderungen stehe und
01:06:43: möchte, dass es uns allen immer gut geht und ja so von dem her, wie wir jetzt gerade auch wieder
01:06:50: miteinander gewesen sind und wie wir unsere technischen Turbulenzen überwunden haben,
01:06:55: muss ich sagen, es ist so leicht, also es ist so leicht, sich mit dir öffentlich zu unterhalten
01:07:00: und wir könnten, glaube ich, auch noch ein paar Stunden weiter quatschen und das wünsche ich mir,
01:07:04: glaube ich, für irgendwann mal, dass wir eine ohne Endefolge aufnehmen, dass wieder alles gesagt
01:07:11: wie dieser Zeitpostkast, ja genau, oh ich liebe es, so das wäre jetzt so mein Grundgefühl,
01:07:18: weil ich das bedürfen, das glaube ich, habe manchmal noch mehr zu Themen zu sagen oder
01:07:23: noch mehr mit dir in den Austausch gehen zu wollen, ohne die Zeit so im Blick zu behalten.
01:07:28: Das wäre so mein Resümee und Finale und jetzt darfst du gerne deine Schlussworte sprechen,
01:07:33: ich werde auch nicht wieder reingreischen. Oh mein Gott, na jetzt habe ich eine richtig gute
01:07:38: Stimmung, weil ich die Idee so mega gut finde, ich bin ja ein ganz großer Fan von diesem Podcast,
01:07:42: also kommt immer auf Gast oder Gästein an, aber ich liebe es, dass man da wirklich teilweise
01:07:48: acht, zwölf Stunden am Stück einfach einer Person entspannt zuhören kann, ohne dass es
01:07:53: Zeitstress gibt. Vielleicht gehen wir uns noch ein paar Folgen, damit sich auch die Zuhörer
01:07:57: innen an uns gewöhnen können und herausfinden können, ob sie uns gerne zuhören und freuen
01:08:02: uns dann irgendwann über vielleicht auch eine kleine Abstimmung, ob das gewollt ist und welche
01:08:06: Themen wir dann auch da aufnehmen und von daher, genau, hervorankt. Wir beide gehen mit einem
01:08:12: Lächeln oder fast schon Grinsen aus diesem Podcast raus, es war mir wie immer eine Freude, liebe Sandra,
01:08:17: mich über eine Stunde mit dir unterhalten zu dürfen, plus die dreiviertel Stunde vor Kaffee
01:08:22: getrunken und über alles möglich gesprochen haben und von daher wünschen wir euch jetzt noch eine
01:08:29: schöne Restwoche, je nachdem an welchem Wochentag ihr das auch immer hört, ist der Wunsch, glaube
01:08:36: ich, nie verkehrt und freuen uns, wenn ihr den Podcast natürlich bewertet und uns folgt auf
01:08:42: der Plattform Eurer Wahl und freuen uns auch immer über Feedback und Fragen von eurer Seite über
01:08:48: die bekannten Kanäle in den Show notes. Vielen Dank und ciao ciao. Herzlichen Dank, macht's gut,
01:08:55: danke, die Vienna. Tschüss.
01:08:57: codes blah blah blah blah blah blah.
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